In den ersten Jahrzehnten war der Luisenhof eine ausgesprochene
Schönwettergaststätte. Das Bestreben war aber, den Gästen auch
bei ungünstigem Wetter und im Winter den Aufenthalt so angenehm
wie möglich zu machen und durch die Qualität der Speisen und Getränke
neue und vor allem Stammgäste zu gewinnen. So folgte eine Reihe von
Baumaßnahmen, bis schliesslich 1928 in den grosszügig erweiterten Gast-
räume 600 - 700 Personen untergebracht werden konnten. Es handelt
sich um den Musiksaal, die Weinabteilung, den so genannten Söller (Bar)
und den Dachgarten, auf dem im Freien gut 250 Sitzplätze unterzubringen waren. Der Luisenhof wurde international bekannt und die Stadtrundfahrten nahmen ihn in ihr Besichtigungsprogramm auf.

1895 wurde der Luisenhof, mit 150 bis 200 Sitzplätzen im Gebäude und
Fremdenzimmern eröffnet. Erbaut wurde er nach Plänen von Architekt
Reuter durch die Fa. Friebel & Großmann, die auch in den ersten Jahren
die Bewirtschaftung der Gaststätte durchführten.
Der Name Luisenhof geht auf die ehemalige sächsische Kronprinzessin
Luise von Toskana zurück. Wegen der einmaligen Aussicht auf das Pano-
rama der Stadt wird er auch „Balkon von Dresden“ genannt.

Nach Ende des 2 Weltkrieges trat zunächst die neu gegründete HO in den
Mietvertrag ein. Ein Brand richtet 1956 verheerende Schäden an, die 1957
durch einen grosszügigen Ausbau wieder behoben wurden.
Bis zur politischen Wende in der DDR 1989 war die HOG Eigentümer von
Grundstück und Gebäude.
1990 wird der Besitz rückübertragen und schliesst 1992.

Nach umfangreicher Sanierung wurde der „Luisenhof“ am 08. August 1999
als beliebtes Ausflugslokal und exklusives Restaurant wiedereröffnet.

Luisenhof 1895
Luisenhof 2004

kurz nach der Eröffnung 1895

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