An der Stelle des heutigen Parkhotel erbaute Theodor Lehnert 1863
den „Gasthof zum Weißen Hirsch“, der nach baulichen Erweiterungen und infolge steigender Gästezahlen zum Parkhotel Weißer Hirsch wurde.
Das alte Parkhotel war ganzjährig geöffnet. Auf Wusch konnten auch
medizinische Bäder verabreicht werden. Kurz nach der Jahrhundert-
wende passte das ländlich wirkende Äussere nicht mehr zum auf-
strebenden Kurzentrum Weisser Hirsch. 1910 wurde das Hotel des-
halb abgerissen.
Nachdem 1949 das Hotel wieder Eigentum der Stadt Dresden war,
wurde ein Restaurant eingerichtet und auch die Kakadu-Bar nahm wie-
der ihren Betrieb auf. Viele tausende Dresdner verlebten hier an- und aufregende Stunden, das neben DDR-typischer Unterhaltungsmusik
auch Jazz, Blues und Rock ‘n’ Roll berücksichtigte.
Am 14.02.2006 wurde die Kakadu-Bar wieder eröffnet.
Der Neubau wurde 1914 eingeweiht. Viele Veranstaltungen fanden
in den neuen, grosszügigen Räumlichkeiten statt. Berühmt wurden
ab 1919 die Maskenbälle, bei denen durchschnittlich 2000 Eintrittskarten
an einem Abend verkauft wurden. Während der Inflation (1921-1923) beherbergte das Hotel vorwiegend begüterte ausländische Kurgäste. Danach und bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges stieg die Zahl der
Gäste wieder. Im Hotel feierten Prominente aus Wirtschaft, Kultur und Politik rauschende Feste. Zu den Attraktionen gehörte die Kakadu-Bar
Von 1940-1945 setzt sich das Publikum vor allem aus Offizieren
der Wehrmacht zusammen.