Die Windmühle existierte von 1769 bis 1800.
1867 errichtete Theodor Lehnert ein luxuriöses Bad für kränkelnde
Menschen, das er nach seiner Tochter Frida „Fridabad“ nannte.
Die Gäste verbanden ihre Sommerfrische nun gern mit einer Badekur - der Grundstein für die Entwicklung des Ortes zum Kurort war gelegt
Ende des 18. Jh. wurden die Landstrassen ausgebaut,
das Postwesen verbessert, die Mobilität der Bürger stieg.
Der Weisse Hirsch wurde 1839 in eine freie Landgemeinde umgewandelt und von den Städtern als Ausflugsziel, später auch
verstärkt als Daueraufenthalt für den ganzen Sommer aufgesucht.
Dieser wachsenden Gästeschar wollte man etwas besonderes bieten.
Erstmals erwähnt wurde das Gebiet des heutigen Weissen Hirschs
im Zusammenhang mit den Mönchen des Altendresdner Augustiner-
klosters, die 1420 ein Stück Wald zum Holzschlagen erhielten.
Noch heute trägt ein Teil des Ortes den Namen „Mönchsholz“.
1685 kaufte der kurfürstliche Kapellmeister Christoph Bernhard
(Bernhardi) einen Weinberg und errichtete in dem Winzerhaus
die Schänke „Zum Weißen Hirsch“,
die 1726 „kanzleischriftsässiges Gut“ wurde. Günstig an der Verbin-
dungsstraße gelegen, war der Gasthof vorwiegend Quartier
für Durchreisende. Dem wirtschaftlichen Erfolg konnte auch
der 7 jährige Krieg nichts anhaben.