Die Form und Gestalt des Waldes wurde bereits im 12. und 13. Jahr-
hundert durch umfangreiche Rodungen geprägt. Im 16. und 17. Jahr-
hundert galt die Heide als Jagdgebiet des sächsischen Kurfürsten.
Durch Saat und Pflanzung wurden die Waldbestände der Heide im
18. Jahrhundert verjüngt.
Als der Weiße Hirsch anfing, sich zum weltweit bekannten Kurort zu ent-
wickeln, kam er auch mehr und mehr mit der sandigen Beschaffenheit
der Heide in Berührung: die neuen Bauherren nutzten gern den sich anbie-
tenden Bausand, die Kinder rodelten mit Begeisterung in den sandigen
“Sieben Bergen”. Die Heide wurde zum beliebten Erholungs- und Wandergebiet.
Heute ist auf einem gut erschlossenen Wanderwegenetz
eine vielfältige Flora und Fauna heimischer Pflanzen und Tiere
anzutreffen. 130 bis 180 Jahre alte Buchen ebenso wie Eichen
und Kiefern, das Heidekraut, Heidel- und Preiselbeeren und
viele Pilzarten. Zu den Bewohnern der Heide zählen Rot- Reh-
und Schwarzwild ebenso wie Dachse und Eichhörnchen u.v.m.
Ein Besuch ist zu jeder Jahreszeit lohnenswert.
Die Dresdner Heide ist ein mit Nadel- und Mischwald
bestandenes Erholungs- und Wandergebiet, durchflossen von der Prießnitz.
Sie nimmt eine Fläche von 5876 ha , fast 1/5 des Dresdner Stadtgebietes,
ein und wurde 1971 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.