Der Stifter des Hauses und Gründer des ersten Museums war der Land-
schaftsmaler und Ludwig Richter-Schüler Eduard Leonhardi (1828-1905).
Ursprünglich als Künstlerquartier für junge aufstrebende Talente gedacht,
erhielt das Haus im Jahre 1883 seine reiche farbige Bemalung durch
Charles Palmié. Die vielen Sprüche, die das Haus zieren, sind belehrenden Inhalts, Volksweisheiten sowie Erinnerungen an geschichtliche Ereignisse.
Aus Anlass eines Künstlerfestes im Amselgrund in der Sächsischen Schweiz, erhielt das Haus den Namen "Rote Amsel". Seit 1885 nutzte Leonhardi
das Haus für seine eigenen Zwecke und eröffnete das "Landschaftsmu-
seum Eduard Leonhardi". Seit 1963 wurde das Leonhardi-Museum z.T.
für Ausstellungszwecke vorwiegend junger Künstler genutzt.
Heute ist das Haus eine Städtische Galerie mit Wechselausstellungen in
zwei Ebenen.
Schwerpunkt des Programms ist sächsische, besonders Dresdner, Kunst. Eine besondere Ausstellungsreihe ist jungen Künstlern vorbehalten.
Nach der umfangreichen Renovierung und Modernisierung eröffnete
das Leonhardi-Museum mit einer Ausstellung über Hermann Glöckner
im Herbst 2003.
erreichbar vom Weissen Hirsch mit der Linie 61
bis Haltestelle Körnerplatz, dann ca. 5 min Fussweg